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    Therapiewahl

    Was ist der nächste Schritt?

    Lassen Sie sich von einem Arzt über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten beraten. Der richtige Ansprechpartner dafür ist ein Facharzt für Urologie oder auch Ihr Hausarzt.

    Ziel der Behandlung für den Mann sollte es sein, Kontrolle über die Ejakulation zu erlangen, so dass sowohl er als auch seine Partnerin wieder zu einer zufriedenstellenden Sexualität finden.

    Es gibt folgende Behandlungsmöglichkeiten

    Verhaltenstechniken
    1. Die "Stopp-Start-Technik" und "Squeeze-Technik" beinhalten eine Reihe von Übungen, die über längere Zeit praktiziert werden müssen und helfen sollen, das Gefühl der Kontrolle über die Ejakulation zu verstärken. Das Grundprinzip besteht darin, den Penis allein oder mithilfe einer Partnerin bis kurz vor den Punkt der Ejakulation zu stimulieren und dann die weitere Stimulation einzustellen, bis wieder ein niedrigerer Erregungszustand erreicht ist.
    2. Diese Techniken eignen sich am besten in stabilen Partnerschaften, da die Frau ihrem Partner engagiert helfen und Verständnis aufbringen muss, damit die Therapie Aussicht auf Erfolg hat.
    3. Anleitungen zu Verhaltenstechniken erhalten Sie im Allgemeinen nicht von Ihrem Arzt, sondern von einem Sexualtherapeuten.
    Psychologische Beratung
    1. Für manche Männer kann auch eine psychologische Beratung hilfreich sein, weil sie dabei lernen ihre psychosexuelle Reaktion zu beeinflussen und ein gewisses Maß an bewusster Kontrolle über die Ejakulation zu erlangen. Allerdings können regelmäßige Therapiegespräche über einen längeren Zeitraum kostspielig sein.
     

    Verringern der Penisempfindlichkeit

    1. Ein Verringern der Penisempfindlichkeit kann die Zeit bis zur Ejakulation bei Männern verlängern. Zu den üblichen Techniken gehören die Verwendung spezieller Kondome und betäubender Cremes oder Sprays.
    2. Die betäubenden Mittel werden etwa 5 bis 30 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr direkt auf der Eichel aufgetragen. Infolge der betäubenden Wirkung kann es sein, dass sowohl Penis als auch Vagina ihre Empfindlichkeit verlieren, wodurch das Lustempfinden während des Geschlechtsverkehrs stark vermindert wird.
    Medikamentöse Behandlung

    Vorzeitiger Samenerguss kann inzwischen auch medikamentös behandelt werden, z.B. mit Tabletten. Hierbei gibt es wichtige Unterschiede: Einige Präparate wurden für die Behandlung von vorzeitigem Samenerguss nicht amtlich geprüft und sind damit auch nicht zugelassen. Andere Präparate haben diese Prüfung durchlaufen, sind zugelassen und müssen zudem nicht dauerhaft, sondern nur bei Bedarf eingenommen werden. Sprechen Sie Ihren Arzt (Urologe oder Hausarzt) darauf an, er wird Ihnen das für Sie passende Medikament empfehlen. Wichtig zu wissen: Alle Präparate sind verschreibungspflichtig, das heißt, Sie erhalten diese in der Apotheke nur, wenn Sie ein entsprechendes Rezept eines Arztes vorlegen können.

     

    Wo sollten Sie Medikamente erwerben?

     

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